Schadensfreiheitsklassen

Schadensfreiheitsklassen

Die unterschiedlichen Beitragssätze der Autoversicherung setzen sich aus verschiedenen Komponenten zusammen, dazu gehört der Fahrzeug-Typ und die Fahrzeugklasse, die Zulassungsregion, das Alter des Fahrers und natürlich die Schadensfreiheitsklassen.

Eine kurze Definition des Begriffs der Schadensfreiheitsklassen beinhaltet vor allem die Anzahl der unfallfreien Jahre eines Fahrzeughalters und den Hintergrund, wie lang er den Führerschein bereits besitzt. Allerdings gibt es immer Unterschiede zwischen den Versicherten und natürlich den Prozentsätzen. Diese sind in einem Verzeichnis aufgestellt und jede Versicherungsgesellschaft richtet sich nach diesen Sätzen der Schadensfreiheitsklassen.

Besonders schwer haben es hierbei die Fahranfänger, denn sie starten in der Schadensfreiheitsklasse SF 0, was ungefähr bei 250 % liegt und die Versicherungssumme für den Fahranfänger meist unbezahlbar macht. Sinnvoll ist in solch einem Fall, das Fahrzeug als Zweitwagen auf ein Elternteil anzumelden, um die Prämie bezahlbar zu halten.

Nach etwa drei Jahren unfallfreier Fahrt wird der Versicherte bei SF ½ eingestuft, was nach Leistungstabelle eine Prämie von ungefähr 125 % ausmacht.
Im Fall eines Schadens besteht die Gefahr, dass der Versicherte in seiner Schadensfreiheitsklasse wieder zurückgestuft wird. Allerdings gibt es auch hier Ausnahmen, denn oft geben Versicherer Kunden, die jahrelang unfallfrei gefahren sind einen sogenannten Rabattschutz, was im Einzelfall bedeuten kann, einer Rückstufung in den Schadensfreiheitsklassen zu entgehen.

Versicherung
Autoversicherung Vergleich
Autoversicherung
Direktversicherung
Haftpflicht
Teilkasko
Vollkasko
Schadensfreiheitsklassen
Kündigen
Impressum © Copyright 2007